IBoy – Kritik zum Superhelden-Film auf Netflix

IBoy

Wenn Netflix einen Superhelden Filme macht – dann bekommen wir einen Helden der auf Rache aus ist und durch einen Unfall zum Helden geworden ist wie Innovativ IBoy wirklich ist das erfahrt ihr hier.

Mit iBoy erweitert Netflix das Portfolio um die erste eigenfinanzierte britische Produktion. Das Superhelden-Drama steht seit dem 27. Januar bei dem Streaming-Anbieter zur verfügbar.

Der Film erzählt die Geschichte des Teenagers Tom (Bill Milner), der in einer der ärmeren Gegenden von London aufwächst. Achtung Dejavú – Tom ist, wie unser guter Freund Peter Parker, ein Waisenjunge und lebt bei seiner Großmutter. Das Leben von Tom ist ziemlich durchschnittlich, bis auf die Ereignisse des prägenden Abends passiert in seinem Leben ni etwas spannendes. Als er seine Freundin Lucy (Maisie Williams) besuchen möchte, wird er Zeuge, wie diese gerade von einer Gang attackiert und vergewaltigt wird. Tom flieht und wird dabei niedergeschossen.

Nachdem er im Krankenhaus aufwacht, erfährt Tom, dass die Kugel nicht nur ihn, sondern auch sein Smartphone zerstört hat. Dadurch konnten Teile des Telefons in sein Gehirn eindringen, in dem sie nun feststecken. Tom beginnt daraufhin, neue Fähigkeiten an sich zu entdecken.  Aus Scharm und Zorn setzt er mit diesen alles daran, um Rache für Lucy zu nehmen. Dies führt Tom auf einen Kollisionskurs mit dem organisierten Verbrechen.

Durch die Smartphoneteile in seinem Kopf entwickelt sich Tom zu einem Hacker, nur nutzt er zum hacken keinen Computer sondern sein Gehirn. Im Verlauf des Films wird klar das Tom oft genau das kann was im entsprechenden Moment gebraucht wird. Leider entwickelt der Film hier nicht die nötige Tiefe um uns auch die Schwächen und Limits seiner Fähigkeiten zu zeigen. Dadurch könnte man aus diesem “Superhelden” Film auch einfach eine Folge von Mr. Robot machen.

Die Kameraarbeit und die Musikalische Untermalung kann hier stark überzeugen. Die Bilder tragen zur düsteren Stimmung bei und fangen auch die Armut, in dem die Charaktere leben, gut ein.  Darüber hinaus gibt es immer wieder tolle Nachtaufnahmen von London. IBoy zeichnet die Gefühlslage der Protagonisten oft ohne Worte durch Bild- und Sounddesign.

„iBoy“ kommt ohne Bombast und ohne überladende Geschichte aus, stattdessen beschränkt er sich auf das Wesentliche. Ein schöner, kleiner, kompakt erzählter Film, der im Verlauf der Handlung an Spannung gewinnt.

IBoy Bewertung

 

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