Oculus Rift: The Unspoken im Test

The Unspoken Intro Bild

Jeder hat in seiner Kindheit schon mal gehofft, dass er magisch begabt ist, kann uns das The Unspoken liefern? Noch bis heute warte ich darauf, dass endlich der magische Brief ins Haus flattert. Doch leider wird das immer nur in meiner Fantasie möglich sein.

Doch genau in diese Lücke begibt sich Insomniac Games mit dem VR Spiel The Unspoken, welches exklusiv für die Oculus Rift erscheint. Es handelt sich hierbei um einen Launch Titel für die Oculus Touch Controller, die die Rift nun endlich komplett machen.

Panisch laufen wir durch die Stadt und finden endlich das Zeichen von der Schriftrolle. Plötzlich ertönt eine Stimme die uns mitteilt, dass sie weiß was für Kräfte wir besitzen, schon im nächsten Moment steht meine Hand in Flammen. Nach dieser kleinen Einführung in die Welt der Magie sind wir auch schon im Spiel. Jetzt wird uns von einer Zauberin erklärt, dass wir unsere Magie in der Öffentlichkeit ausgeübt haben und nun auf der Abschussliste der magischen Welt stehen. Um uns verteidigen zu können, bringt diese uns nun die Grundlagen der Kampfmagie bei. Leider endet hier aber auch schon die Geschichte, die noch einiges an Potenzial hat, um weiter erzählt zu werden. Nach dem wirklich gut gemachten Tutorial finden wir uns in unserem Loft wieder,  in dem wir neue Matches starten, uns Kämpfe auf einem Fernseher anschauen oder unsere Artefakte austauschen und später auch unsere Klasse wechseln können.

The Unspoken setzt hier auf drei grundlegende Arten zu Zaubern. Als Standard Zauber besitzt jede der drei Klassen einen Angriffs-, mit der rechten Hand, und einen Verteidigungszauber, mit der linken Hand. Zusätzlich zu diesen Fähigkeiten gibt es drei Gestenzauber die man, mit den auf dem Spielfeld einzusammelnden Kristallen, aktiveren kann. Dazu benutzt man eine der drei Gesten, um einen großen Schild, einen Flächen Schaden oder einen gezielten Schaden herbei zu zaubern. Diese unterscheiden sich zwar von Klasse zu Klasse, bleiben aber diesem Grundprinzip immer treu. Als drittes bietet The Unspoken jedem Zauberer noch drei Artefakte, die man vorher in seinem Loft auswählen kann, zur Verfügung. Diese Artefakte kann man aber nur einmal pro Runde einsetzen. Die Schwierigkeit bei diesen Artefakten besteht darin, dass beispielsweise erst ein Papierflieger gefaltet werden muss, bevor dieser dann den gegnerischen Zauberer angreift.

Die Arenen in denen diese Zauberschlachten ausgetragen werden, wurden von Insomniac Games mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Zudem verändert sich die Karte während der bis zu drei Runden pro Match stetig, um eine noch bessere Atmosphäre aufzubauen. Während des Kampfes habt Ihr die Möglichkeit euch an verschieden positionierte Punkte zu teleportieren. Einige diese Positionen haben Deckungen die euch zum Beispiel beim Aktiveren eines Artefakts helfen können.

Ab der Zweiten Runde erscheint in der Arena ein starkes Monster, dieses ist allerdings in einer Energiekugel gefangen. Der Zauberer der die Kugel als erster zerstört, kann sich der Dienerschaft dieses Monsters gewiss sein. Die Kreatur kann matchentscheidend sein, da es fortan den anderen Zauberer attackiert.

Im Duell habt Ihr immer auf die Umgebung und den feindlichen Magier zu achten. Denn ständig fliegen Geschosse auf euch zu und Ihr müsst diese abwehren. Gleichzeitig wollt Ihr aber auch selbst angreifen und neue Kristalle einsammeln. Aber eure Schilde zerbrechen mit der Zeit und Ihr müsst daher immer schnell entscheiden, wann Ihr die Schilde braucht und wann nicht. Im aktuellen Spiel sind sechs verschiede Arenen, drei Klassen und zehn Artefakte enthalten. „The Unspoken“ könnte das beste Multiplayer VR Spiel werden, wenn Insomniac stetig für Nachschub an Karten, Klassen und Artefakten sorgt und sich genügend Spieler auf den Server befinden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.